Lyrik

Der Neue

Ich sagte ihm: „Adieu, mein Freund,“ und er verließ mich. Erleichtert schloss ich meine Tür, als er fortging. So also fühlt sich Ruhe an, dachte mein Herz. Und befreit legte ich mich schlafen. Da läutete es an meiner Tür. Liegen bleiben wollte ich, doch stand ich auf und öffnete. „Hallo,“ Weiterlesen …

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Lyrik

Wiedergeburt

Hohl Dumpf Leer Reißend Peitschend Kreischend Wie hohl all die Dinge in mir sich gebärden, wenn von einem Licht sie gefunden werden. Seit Nächten schon rollt in mir dumpfes Gebrüll, das kreischend und peitschend mir ausreißen will. Noch halte ich seine Leine ganz still, lausch bange den Fluten, in die Weiterlesen …

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Lyrik

Stapel zum Himmel

Ich staple ein Lächeln von dir Auf das andere Und erklimme daran den Himmel. Ich lache dir von der Spitze meiner Liebesleiter Und rufe jauchzend, Ich hätte für uns Den ewigen Frühling gewonnen. Ich drücke Frau Holle Blüten für dich in die Hand. Ich bin so leicht wie Papier, Du Weiterlesen …

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Lyrik

Die Saat

Ich bin die Saat. Ich wurde gesät, wo das Licht mich fallen ließ. Ich warte auf den Regen. Licht wird mich blühen machen, weil ich glaube, dass es mein Regenmacher ist und mein Gärtner. Ich möchte tragen, geben, Wurzeln schlagen zuerst. Ich fühle mich zittrig vom Warten, vom langen Liegen Weiterlesen …

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Haiku

Haiku LVI

Er küsste sie rechts an der Küste und auch links. Was für ein Sommer!

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