Haiku

Haiku LXXV

Besonders grau ist’s und es duftet nach Verblüh’n, wohin ich jetzt geh‘.

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Lyrik

Alphabet der Wiesen

Akelei Butterblume Chrysantheme Distel Eisenhut Fackellilie Glockenblume Hirtentäschelkraut* Iris Jasmin Kornblume Mohnblume Nachtkerze Orchidee PrimelQueller** Rittersporn Stiefmütterchen Tränendes Herz Usumbaraveilchen Vergissmeinicht Waldmeister X Ysop Zinnkraut * Idee von Katharina M.** Idee von Markus H. 

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Lyrik

September

Wie können denn Farben Gefühle sein. Fragst du sitzend Unter roten und gelben Blütenständen. Dolden, voll lauter und leiser Töne, hellumrändert und dunkelschattiert, umranken dich, wiegen dein Staunen in den September hinein. Ich weiß nicht. Sag ich, und lausche Dem nahenden Gold.

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Haiku

Haiku LXXIV

Was du auch anstrebst, was du auch immer versuchst, die Welle trägt dich.

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Haiku

Haiku LXXIII

Die Welt morgen früh wird immer die gleiche sein, ganz gleich, was du tust.

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Lyrik

Sommerabend

Es fühlt sich matt und ausgewrungen der Sommer an in seinen letzten Tagen. Hinter uns hat kein Tag eine Chance etwas zu sein. Nur vorn, wo Nebelfelder den Geist in blasse Netze zieh’n, darf helles Licht durch Blättergitter rieseln, entfernt. Des Nachts der Sterne Muster strahlt weißer nun, so scheint’s. Weiterlesen …

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