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Kategorie: Lyrik

Haiku LXXXIII

Impetiginös Könnte man etwas nennen. Doch riecht’s nach Keksen.

Leben

Die Ukulele im Fenster mit ihren fleischigen Blättern trotzt dem harten Lichteinfall der Sonne, die durch das grindige Fenster strahlt. Auf meiner Sukkulente spiele ich ihr ein Friedenslied wie Pappe zwischen Licht und Realität.

Im Wandel

Wie können wir sicher sein, still zu stehen, während um uns herum Wasser an die Küsten schlägt? Was ist mit uns, dass wir auf schwimmenden Erdschollen leben wie auf Planetenschiffen? Wie wäre es, wenn all das Wasser, all die Meere und Flüsse still ständen Und wir selbst und bewegten, ununterbrochen bewegten? Die Erde dreht sich […]

Ach, so!

Manchmal, auch hin und wieder, überkommt mich so ein Gefühl, dass … Dann versuche ich weiter, kniend und mit beiden Händen, mein Leben. Und es funktioniert.

Schwarzes Schaf

In der Herde fällst du auf, weil du in dunklen Zeiten dein helles Leuchten bewahrst. Und dennoch nennen sie dich das schwarze Schaf.

Haiku LXXIX

Weißes Nebelkleid auf schwarzem Stoppelacker. Heimat, dein Empfang!

Haiku LXXVIII

Dort, Wolken in Grau. Der Taurus vernebelt zu meinem Abschied. (2015, Türkei)

Glück

Unter dem Sternenzelt stehen wir staunend, gehen Gedanken nach,

Im Wind

Ein Himmel wie Wellen. Oben blau Unten mattmintes Moos;