Lyrik

W-motiv

Es pfeift der Wind im Windewalde die Ziegenherde zu sich hin. und kaum ein Mensch auf dieser Erde hat ein Gedicht dabei im Sinn. Nur ich find’s emotivisch, bin ja die Dichterin.  

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Lyrik

Leben

Die Ukulele im Fenster mit ihren fleischigen Blättern trotzt dem harten Lichteinfall der Sonne, die durch das grindige Fenster strahlt. Auf meiner Sukkulente spiele ich ihr ein Friedenslied wie Pappe zwischen Licht und Realität.

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Literatur

Sanduhr

  Berge rieseln im Wind an die Strände. Meere stürzen vom Ende der Welt. Nichts bleibt, wie es steht. Form wird Form wird Form wird Form, wird Staub, verweht.

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Lyrik

Innenschau

Die Muse    ist eine alte Frau,   die in den schwarzen Wassern meines Seelenteiches    kniet und mir Ratschläge erteilt,   während gesichtslose, nackte Männer   um uns herum rhythmisch    die Trommeln schlagen,   bis der  Panther   die Sitzung für beendet erklärt.

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Lyrik

Vom Verschwinden eines unsichtbaren Gottes

Die fleischgewordene Unstimmigkeit der Gier liegt in Zuckungen am blutverschmierten Boden der Allmenschlichkeit. Nach der Schlacht. Großmächtig sitzt ein Gott, seufzt tief in seinen einsamen Furchen der Verbannung. Nichts hilft, nichts ruft nach ihm, hinunter in seine selbsterbaute Hölle. Prophezeiung, dass er fiel. Selbsterkenntnis, als er schwindet. Im Dunkel verweht, Weiterlesen …

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Lyrik

Strom und Schnelle

Nicht tief der Fluss in den ich steigen muss   Wozu ins Wasser gehen? Wenn ich doch Wasser bin. Kein stehendes, nicht faulig, krank.   Fließend durch Tage, durch Nächte.   Ich werde mich verbreitern auf dem Weg in das Tal fort von der Quelle,  der ich entsprang.   Keine Weiterlesen …

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