Vom Verschwinden eines unsichtbaren Gottes

Die fleischgewordene
Unstimmigkeit der Gier
liegt in Zuckungen am
blutverschmierten Boden der Allmenschlichkeit.
Nach der Schlacht.
Großmächtig sitzt ein Gott,
seufzt tief in seinen einsamen
Furchen der Verbannung.
Nichts hilft,
nichts ruft nach ihm,
hinunter in seine selbsterbaute Hölle.
Prophezeiung, dass er fiel.
Selbsterkenntnis,
als er schwindet.
Im Dunkel verweht, wie nie gewesen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.